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Anwenderbericht Zimny/Küffner zur Wiederherstellung der Ästhetik - Implantologie Journal 05/2012

3. Termin (Sonntag)

Nachdem der Techniker neue Modelle mit Patternstümpfen (Pattern Resin, GC, Bad Homburg) hergestellt hat, werden die Gerüste im Labor verblendet (Futura Gen und Pala Premium, Heraeus, Hanau). Am nächstenTag wird die Reiseprothese gegen die abnehmbare Brücke ausgetauscht (Abb. 15–17).

Wenn es die Ästhetik und die Kieferkammsituation zulassen, versuchen wir in diesem Konzept immer eine Brückenform herzustellen, die es dem Patienten ermöglicht, die Brücke auch innerhalb des Mundes zu säubern (Abb. 18). Auf Prothesensättel kann häufig durch eine Pfeilervermehrung verzichtet werden.Wir zementieren in diesem Fall die Brücke mit provisorischem Zement (Temp-Bond, Kerr, Rastatt) und Vaseline im Verhältnis 2:1 auf den Primärteilen. Dies hat den Vorteil, dass der Patient eine festsitzende Versorgung erhält, die aber im Bedarfsfall vom Zahnarzt gelöst und umgearbeitet werden kann.

Abb. 15: Bedingt abnehmbare Brücke von basal. – Abb. 16: Bedingt abnehmbare Brücke von okklusal. – Abb. 17: Fertig ausgearbeitete, bedingt abnehmbare Brücken.

Fazit für die Praxis

Abb. 18: Intraoral hygienisierbare, bedingt abnehmbare Brücke.– Abb. 19: Lächelnder Patient mit der fertigen Arbeit.

Das gestraffte Behandlungskonzept mit bedingt abnehmbaren Brücken, dem so genannten „Manager-Konzept“, ermöglicht es, gerade für Patienten mit sehr wenig Zeit eine ästhetische und qualitativ hochwertige, wirtschaftliche und zukunftsorientierte Arbeit in sehr kurzer Zeit anfertigen zu können (Abb. 19). Verbunden mit einer festsitzenden, langzeitprovisorischen Sofortversorgung der inserierten Implantate ist dies häufig der ausschlaggebende Punkt, der die Patienten erst von einer Behandlung überzeugt.

Dieser Anwenderbericht ist erschienen im IMPLANTOLOGIE JOURNAL 5/2012

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